Wie es gelingt, bei der Wahrheit zu bleiben
Zu manchen Zeiten scheint es kaum machbar, sich ehrlich auszudrücken. Integrität ist dann das Wort, das so schwer wiegt.

Wie stellen wir das an, bei der Wahrheit zu bleiben, wenn diese sich eigensinnig und anders anfühlt? Irgendwie irritierend?

Ich glaube, dass wir alle über die Fähigkeit verfügen, zu wissen, was wahr ist - Du für Dich und ich für mich. Vielleicht hat es uns etwas Mühe gekostet, dorthin zu gelangen, denn die eigene Wahrheit hat häufig auch mit unseren Ängsten und Sorgen zu tun. Nicht selten haben wir sie dort gut vor uns versteckt und erst durch eine Expedition in die innere Welt wird es möglich, dieses verborgene Wissen aufzudecken. 

Eine Frage, die mir, Antje, ganz persönlich immer auf die Sprünge geholfen hat, will ich gerne zitieren:

Was würde ich tun, wenn ich frei von Angst wäre?

Die Autorin und spirituelle Lehrerin Sonia Choquette hat mich durch ihr Buch Gib deinem Leben eine Richtung dazu inspiriert, solch eine Frage immer wieder auf diese Weise an mich selbst zu stellen. Und hatte ich die Wahrheit dann für mich (wieder) entdeckt, dann ist es mir meistens recht leicht gefallen, diese Wahrheit auch umzusetzen. Gleich. Oder mit der Zeit. Ich bin dankbar, dass ich diese Veranlagung habe.

Doch wie geht es Dir mit einem inneren Wissen, das - einmal ans Tageslicht gebracht - für Dein Umfeld unattraktiv, fast schon  unangenehm, vielleicht sogar bedrohlich sein dürfte? Ist es dann unehrlich, nichts zu sagen, sich erst einmal still zu verhalten? Fehlt es an Integrität, wenn wie uns dazu entscheiden, zu schweigen?

Und was ist mit Deinem Gegenüber? Du hast den feinen Riecher dafür, dass er oder sie Dir etwas verheimlicht, Dir nicht alles sagt? Ist das dort drüben Unehrlichkeit?
  • Definiere Ehrlichkeit. Sie hat viel mit Achtsamkeit zu tun und auch mit Respekt. Gerne fordern wir uns gegenseitig dazu auf, ehrlich zu kommunizieren. Wir wünschen uns eine wertschätzende Atmosphäre für unser Gespräch. Dies ist klar und gut.
  • Ehrlich bist Du aber auch, wenn Du dem Anderen von Herzen zugestehst, Dir nicht alles mitzuteilen. Es ist in Ordnung, mit der eigenen Wahrheit zurückhaltend umzugehen.
  • Indem Du dies tust, respektierst und ehrst Du den Anderen für das, was er oder sie Dir bereitwillig und von Herzen freimütig offenbart. Du respektierst ehrlich die Aufrichtigkeit Deines Gegenübers.
Es ist alles gut

Wir können niemanden dazu verdonnern, uns die ganze Wahrheit zu sagen. Aber Du kannst fühlen, was dahinter steckt. Und ebenso hast Du ein feines Gespür dafür, wie viel Wahrheit richtigerweise von Dir selbst ausgesprochen werden sollte. Nimm Dir Zeit für Deinen Mut. Hey, Du bist 40 plus. Du bist reif genug, wirklich aufrichtig sein zu dürfen. Mit Dir selbst und der Welt.

Herzlich,

Antje 

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Antje Limbach-Mayerhöfer
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